Orpheus Chamber Orchestra
Prokofieff: „Symphonie classique“ D-Dur
Mehldau: Variations for Piano and Orchestra on a Melancholy Theme
Mozart: Symphonie Nr. 41 „Jupiter“
Improvisation, Überraschung, Spontaneität auf der einen Seite, Struktur, Form und musikalische Architektur auf der anderen: Das, was sich im Spiel des amerikanischen Jazzpianisten Brad Mehldau scheinbar immer wieder aneinander reibt, bezeichnet Mehldau selbst als eine Art „kontrolliertes Chaos“. Als er in den 1990er Jahren begann, seine eigene Jazz-Philosophie zu begründen, ein Trio aufzubauen und sich als einer der innovativsten Jazz-Interpreten eine internationale Fan-Gemeinde zu erobern, stand bald fest, dass man es bei Mehldau mit einem Individualisten der Szene zu tun hatte. Brad Mehldau liebt den Kontrast der Extreme, setzt auf Intensität, überrascht seine Fans. Wo ihn die einen als großen Philosophen am Klavier sehen, verstehen ihn die anderen als romantischen Träumer. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und hat letztlich den Ruf Mehldaus als einen der exzellentesten Jazz-Pianisten unserer Zeit begründet. Mit dem Orpheus Chamber Orchestra aus New York, international als Wegbereiter für Innovation anerkannt, geht er jetzt eine kongeniale Partnerschaft ein und gastiert als Solist im Rahmen der großen Jubiläumstournee zum 40-jährigen Bestehen des Ensembles – aufregend, unvorhersehbar, brillant.




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