Wo liegt der Hund?
Inszenierung: Sapir von Kleist
Bühne und Kostüm: Beate Gölzner
Dramaturgie: Tamara Pietsch
Mit: Agnes Kiyomi Decker, Lilly Gropper, Sebastian Fritz und Benedikt Zimmermann
Bayerische Theaterakademie August Everding und Hochschule für Musik und Theater mit dem Studiengang Schauspiel (Leitung: Prof. Jochen Schölch).und dem Studiengang Regie (Leitung: Prof. Cornel Franz).
„So, heute gehen wir in eine Gedenkstätte mit tragischem Hintergrund. Es wird nicht gegessen oder getrunken. Und wenn ihr aufs Klo müsst, dann geht jetzt. Ich will bei der Führung niemanden haben, der Krach macht oder quatscht oder mit seinem Handy rumspielt. Und wenn ihr das nicht hinkriegt, schmeiß ich euch da sofort raus.“ (Eine Lehrerin)
Die diesjährigen Absolventen des Studiengangs Schauspiel der Bayerischen Theaterakademie August Everding begeben sich in einen Entwicklungsprozess, der einer Versuchsanordnung gleicht: Nicht schon wieder das Dritte Reich! Darüber wissen wir doch alles. Das hatten wir in der Schule, darüber ist nun wirklich alles gesagt. Was sollen denn wir dazu noch sagen können? Die Suche beginnt. Sie graben sich durch Bücherberge und schälen beinahe unsichtbare Konservierungshäute von historischen Relikten. Tragen zu Grabe, was zu Grabe getragen werden will oder soll oder muss. Schweigen andächtig und singen feierlich. Wollen nicht Geschichte finden, sondern Geschichten, im Idealfall ihre eigenen oder doch zumindest die ihrer Generation.
Wer bin ich und wenn ja, was hat Hitler damit zu tun?
Um betretene Mienen wird gebeten.




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