Khatia Buniatishvili, Klavier
Schumann: Fantasie C-Dur op. 17
Liszt: Mephisto-Walzer Nr. 1 A-Dur „Der Tanz in der Dorfschenke“
Chopin: Scherzo Nr. 1 h-moll, Nr. 2 b-moll & Nr. 3 cis-moll
Strawinsky: Drei Sätze aus dem Ballett „Petruschka“
„Das Klavier“, sagt Khatia Buniatishvili, „ist das schwärzeste aller Instrumente.“ Und lächelt dabei. Was ist das für eine Frau, die Liszts Mephisto-Walzer spielt, als sei sie selbst der personifizierte Luzifer? Die in Musik-Videos den Vamp gibt, bei Konzerten nie anders als schwarz gekleidet auftritt und anschließend spielt, dass es dem Zuhörer den Atem raubt? Eines steht fest: Khatia Buniatishvili ist anders. Sprudelnd vor Energie, dann wieder melancholisch, fast einsam in ihrer Musik versunken, lässt die junge Georgierin derzeit die Welt aufhorchen. Große Persönlichkeiten setzen sich für sie ein, darunter Martha Argerich, die Buniatishvili ein außerordentliches Talent bescheinigte. Und auch die großen Labels spitzen die Ohren, wohl wissend, dass sich hier eine Künstlerin geradewegs auf dem Weg nach oben befindet. Soeben von Sony Classical unter Vertrag genommen, präsentiert Khatia Buniatishvili ihr CD-Debüt mit Werken von Franz Liszt. Sein Mephisto-Walzer sowie Werke seiner Zeitgenossen stehen auch bei ihrem Münchner Klavierabend im Mittelpunkt.




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