Hoffmanns Bekenntnisse
Inszenierung: Anne Compter, Bühne: Christl Wein, Kostüme: Gera Graf / Beate Gölzner, Dramaturgie: Lisa-Marie Paps
Mit Marius Borghoff, Claudia Carus, Gisa Flake, Nahuel Häfliger, Rudi-Julian Hindenburg, Josephine Köhler, Philipp Lind, Matthias Renger, Sophie Rogall, Lea Woitack
Ein Künstler schafft große Werke, wenn ihn die Muse küsst. Aber sie achtet eifersüchtig darauf, ob er sein Genie nicht in der Liebe zu Frauen verschwendet.
So begleitet die Muse auch den Dichter Hoffmann, der in einer Weinstube beim Trinken seinen Schmerz über die Trennung von der berühmten Sängerin Stella betäuben will. Gereizt durch den Spott der anderen Gäste und durch die Anwesenheit seines Nebenbuhlers Lindorf, beginnt Hoffmann seine vergangenen Liebeserlebnisse auszubreiten: er berichtet von seinen gescheiterten Verlobungen, von einem Abenteuer mit dem Automaten Olympia, seiner Liebe zur kranken Sängerin Antonia und von der gefährlichen Faszination der venezianischen Edelhure Giulietta – Wahrheit oder Erfindung? Die Gäste des Weinkellers verwandeln sich von Zuhörern dieser Erzählungen durch die Fantasie des Dichters zu Akteuren seiner poetischen Bekenntnisse.
Der 3. Jahrgang Schauspiel der Bayerischen Theaterakademie August Everding zeigt auf der Freilichtbühne im Arkadenhof des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (Alte Münze) eine für die Theaterakademie erstellte Fassung, basierend auf dem Libretto der Oper von Jacques Offenbach und Erzählungen von E. T. A. Hoffmann.





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